Die Studenten der Universität Rostock, Fachbereich Bauingenieurwesen (zu denen ich ja auch gehöre) haben im Jahr 2000 an der 8. Deutschen Betonkanuregatta teilgenommen.
(unser Team seht Ihr rechts)

Für alle, die es interessiert, ist hier ein kleiner Bericht über die Herstellung und unsere Teilnahme.
Zuerst haben wir uns ein Kanu besorgt, und davon einen Abdruck gemacht (aus glasfaserverstärktem Harz)
Der Abdruck dient uns später als Schalung für das Boot.
Als Versteifung haben wir um unsere Schalung ein Gerüst aus Holz gebaut.
Dann gings ans Betonieren.
Wir haben eine Betonrezeptur aus handelsüblichem Zement und Leichtzuschlägen entwickelt.
Nachdem der Beton ausgehärtet war, ging´s ans Ausschalen. Leider konnten wir unsere Schalung nicht retten, sondern mussten sie zerstören.
Danach blieb dann nur die Taufe, und siehe da, es schwimmt.
sportlicher Wettkampf:

unsere Jungs sind in den Vorläufen 2. und 4. in ihrer Gruppe geworden (5 Teams je Gruppe). Die Addition der beiden Läufe ergab dann die 21. Zeit (die ersten 20 kamen weiter)

unsere Mädels haben beide Vorläufe gewonnen und sind nach Addition 8. gewesen (die ersten 10 kamen weiter)
Im Halbfinale sind sie dann aber leider ausgeschieden (Gesamtwertung 9.)
Dann ging´s nach Weil am Rhein, aber von da habe ich nur ein Bild, wie wir das Boot ins Wasser lassen (andere kommen noch) Ergebnisse:
Es gab mehrere Wertungsklassen

Konstruktion:
Da waren wir erfolglos (mit 120kg zu schwer und Wandstärke mit 1 bis 1,6 cm zu dick., gute Boote wogen um die 40kg und hatten eine Wanddicke von 1,2 mm)

Gestaltung:
Wir haben den 8. (von 46) gemacht, recht ordentlich oder ?.

Und da war da noch der T-Shirt Wettbewerb, wo das schönste T-Shirt premiert wurde.
DEN HABEN WIR GEWONNEN!!!